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Aktuelles

Übersicht über die Vorträge und Exkursionen im Winterhalbjahr 2010/2011 : Unsere Vorträge im Winterhalbjahr 2010/2011 werden abgerundet durch zwei Exkursionen zu sehenswerten Museen der Region. Die acht Vorträge befassen sich mit aktuellen archäologischen Grabungen und Projekten der Region, im Spätmittelalter getragener Garderobe, Forschungen zu mittelhess. Familiennamen und zeitgeschichtl. Fragen zur Demografie sowie der Militär- und Kunstgeschichte Gießens. mehr»»

Die Restaurierung der Grabes von Prof. Rudolf Buchheim ist abgeschlossen

Juni 2010, Grabstätte R. Buchheim restauriert
In diesen Tagen wurde die Restaurierung der Grabstätte des Gießener Pharmakologen Prof. Rudolf Buchheim (1820-1879) abgeschlossen. Das Grab erstrahlt in neuer Schönheit. Nicht nur der weiße Marmorobelsik, auch die roten Sandsteine sowie die schmiedeeisernen Gitter um das Grabmal wurden repariert und saniert. Durch eine Spende der Buchheim-Gesellschaft wurden die Arbeiten ermöglicht.
Foto: D.Klein, Juni 2010: Grabstätte R. Buchheim, restauriert

Gießen Alter Friedhof: Grabstätte von Prof. Dr. med. Rudolf Buchheim restauriert

(pm) Eine weitere Grabstätte auf dem Alten Friedhof erstrahlt seit kurzer Zeit in aufgefrischtem Glanz: für Prof. Rudolf Buchheim (1820-1879), Mediziner der Gießener Universität in der Zeit 1867-1879. Buchheim war Begründer der experimentellen Pharmakologie und wird vielfach in Ehren gehalten: in Gießen trägt das Institut für Pharmakologie seinen Namen, ist eine Straße nach ihm benannt und eine Gedenktafel am Haus seines Wirkens in der Ludwigstr.12 angebracht. Mitglieder der „Deutschen Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie“, Berufsverband für Pharmakologen und Toxikologen im Sitz in Düsseldorf, initiierten aus Anlass des 130. Todestags von Buchheim die Restaurierung des Grabmals. Die Buchheim-Gesellschaft brachte die erforderlichen gut 5000 € für die Sanierung auf, die in Kooperation mit der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Freundeskreis Alter Friedhof erfolgte. Die Einfassung aus rotem Sandstein wurde zum Teil erneuert, das schmiedeeiserne Gitter saniert und der Grabstein gründlich gesäubert. Nun leuchtet das Weiß des Marmor-Obelisken wieder unter den Bäumen, auch die Grünbepflanzung auf dem Grab wurde neu angelegt. Darüber soll die Bedeutung des Alten Friedhofs in Gießen wertgeschätzt und an einen Gießener Wissenschaftler der Vergangenheit erinnert werden, so Prof. Frieder Lutz von der Buchheim-Gesellschaft. Wer es besuchen möchte: auf den Informationstafeln an den Eingängen ist es mit Nr. 40 verzeichnet und darüber leicht zu finden, unweit der Röntgen-Grabstätte