Gießen Alter Friedhof: Grabstätte von Prof. Dr. med. Rudolf Buchheim restauriert
(pm) Eine weitere Grabstätte auf dem Alten Friedhof erstrahlt seit kurzer Zeit in aufgefrischtem Glanz: für Prof. Rudolf Buchheim (1820-1879), Mediziner der Gießener Universität in der Zeit 1867-1879. Buchheim war Begründer der experimentellen Pharmakologie und wird vielfach in Ehren gehalten: in Gießen trägt das Institut für Pharmakologie seinen Namen, ist eine Straße nach ihm benannt und eine Gedenktafel am Haus seines Wirkens in der Ludwigstr.12 angebracht. Mitglieder der „Deutschen Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie“, Berufsverband für Pharmakologen und Toxikologen im Sitz in Düsseldorf, initiierten aus Anlass des 130. Todestags von Buchheim die Restaurierung des Grabmals. Die Buchheim-Gesellschaft brachte die erforderlichen gut 5000 € für die Sanierung auf, die in Kooperation mit der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Freundeskreis Alter Friedhof erfolgte. Die Einfassung aus rotem Sandstein wurde zum Teil erneuert, das schmiedeeiserne Gitter saniert und der Grabstein gründlich gesäubert. Nun leuchtet das Weiß des Marmor-Obelisken wieder unter den Bäumen, auch die Grünbepflanzung auf dem Grab wurde neu angelegt. Darüber soll die Bedeutung des Alten Friedhofs in Gießen wertgeschätzt und an einen Gießener Wissenschaftler der Vergangenheit erinnert werden, so Prof. Frieder Lutz von der Buchheim-Gesellschaft. Wer es besuchen möchte: auf den Informationstafeln an den Eingängen ist es mit Nr. 40 verzeichnet und darüber leicht zu finden, unweit der Röntgen-Grabstätte





