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Aktuelles

Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins 2010, 95. Band: Mit dem rund 300 Seiten starken Mitteilungsband präsentiert der OHG auch in diesem Jahr wichtige Beiträge zu unterschiedlichen Themen. Der Bogen spannt sich von der Römerzeit mit den aktuellen Ergebnissen der Grabungen des Römerlagers in Dorlar über das Mittelalter und die frühe Neuzeit bis in die heutige Zeit mit dem Beitrag zur Geschichte der Heinrich-Cloos-Stiftung in Gießen. mehr»»

"Regionalarchäologische Werkstatt" auf dem Totenberg im Lumdatal am 3.10.2011

Totenberg an der Lumda, Plateau
Zu einer Abschlusspräsentation zur Prospektions- und Sondageübung in diesem Jahr lädt die Arbeitsgruppe Archäologie im OHG ein. Am Montag, 03.10.2011 um 13.00 Uhr erläutern einige Mitglieder des Kernteams die bisher auf dem Totenberg bei Treis an der Lumda gewonnen Erkenntnisse. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich dazu eingeladen.
Foto: D. Mohr, 2011, Totenbergplateau nach W, Arbeitsgruppe Archäologie im OHG, Begehungsübung

Abschlusspräsentation zur Prospektions- und Sondageübung 2011

"Medienecho"

Über Jahrhunderte hinweg waren die Ringwallreste auf dem Totenberg bei Staufenberg-Treis bzw. Allendorf/Lda. immer wieder Objekt mehr oder weniger fundierter landeskundlich-archäologischer Spekulation. Nachdem nun in den letzten Jahrzehnten punktuelle Nachforschungen erste konkretere Andeutungen zur vor- und frühgeschichtlichen Besiedlungsgeschichte des Berges geliefert haben, hat sich die Arbeitsgruppe Archäologie im Oberhessischen Geschichtsverein Gießen e.V. in Kooperation mit Bezirksarchäologie und Unterer Denkmalpflege im Kreis Gießen den Relikten als erstem Objekt archäologischer Regionalforschung und ehrenamtlicher Fortbildung angenommen. In einer Kampagne mit mehreren Prospektionsübungen für die Mitglieder der Arbeitsgruppe startete im ersten Quartal 2011 das systematische Absuchen der Oberfläche nach menschlichen Hinterlassenschaften.

Kartengrundlage OpenStreetMap

Erste Ergebnisse werden am Montag, dem 3. Oktober 2011, ab 13:00 Uhr am nördlichen Ringwall auf der aktuellen und historischen Grenze zwischen Treis und Allendorf der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Der Treffpunkt (1) ist vom Parkplatz am Sportplatz Treis (2) bzw. von der Gaststätte "Zum Guten Born" (3) auf Feld- und Waldwegen (4) in gut 15 min fußläufig erreichbar; festes Schuhwerk empfiehlt sich.