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Aktuelles

Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins 2011, 96. Band: Auf 389 Seiten bietet der 96. Band der Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins in diesem Jahr wieder ein breites Themenspektrum. Diesmal liegt einer der Schwerpunkte in der Zeitgeschichte. Dem ersten Beitrag über die Gießener Soziologin und Frauenrechtlerin Henriette Fürth folgt ein Blick auf die Militärgeschichte Gießens, danach ein Beitrag zum Wiederaufbau Gießens nach 1945. mehr»»

Die Demobilisierung nach dem Ersten Weltkrieg

von Johanna Beil, Samantha Kröck, Sabine Kühn

MOHG 93 (2008) S. 379 ff.

Der Aufsatz beschäftigt sich mit der Umsetzung der Demobilisierung nach dem Ersten Weltkrieg in Gießen und Umgebung. Es werden generelle Maßnahmen gegen die damalige akute Arbeitslosigkeit besprochen und das Zusammenwirken von Behörden, Unternehmern, Arbeitnehmern und Gewerkschaften beschrieben. Zudem werden wirtschaftliche Probleme im ländlichen Raum thematisiert und in Beziehung zu den innerstädtischen Konflikten gesetzt. Der Umgang mit Arbeiterinnen nach Kriegsende, die Verhältnisse zwischen Arbeitnehmerinnen, Behörden der Stadt Gießen und den Arbeitgebern bilden einen weiteren Schwerpunkt.