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Aktuelles

Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins 2011, 96. Band: Auf 389 Seiten bietet der 96. Band der Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins in diesem Jahr wieder ein breites Themenspektrum. Diesmal liegt einer der Schwerpunkte in der Zeitgeschichte. Dem ersten Beitrag über die Gießener Soziologin und Frauenrechtlerin Henriette Fürth folgt ein Blick auf die Militärgeschichte Gießens, danach ein Beitrag zum Wiederaufbau Gießens nach 1945. mehr»»

Abstract zum Beitrag von Dagmar Klein

Die 375-jährige Todenwart-Stiftung wurde zu neuem Leben erweckt

Antonius Wolff von Todenwart(h), Kanzler des Landgrafen Georg II von Hessen-Darmstadt, hatte 1635 eine Stiftung zum Andenken an seine an der Pest verstorbenen Ehefrau eingerichtet. Der Stifter handelte mit Weitsicht, er schaffte die Grundlage, dass auch nach seinem Tod die Stadt Gießen zur Auszahlung an Hausarme verpflichtet war - auf ewig. Für den Akt des Verteilens war/ist die Stadtkirchengemeinde, also die Pankratiusgemeinde zuständig. In den letzten Jahren war keine Auszahlung mehr erfolgt, da die Modalitäten nicht mehr zeitgemäß waren. Im 375. Todesjahr der Catharina Wolff von Todenwart(h) erfolgte die feierliche Unterzeichnung eines Änderungsvertrags. Nachfahren der Todenwarth-Familie waren angereist, um gemeinsam mit Vertreter/innen von Stadt und Kirche diesen zu unterzeichnen. Der Änderungsvertrag ist Gegenstand des Beitrags.