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Aktuelles

Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins 2011, 96. Band: Auf 389 Seiten bietet der 96. Band der Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins in diesem Jahr wieder ein breites Themenspektrum. Diesmal liegt einer der Schwerpunkte in der Zeitgeschichte. Dem ersten Beitrag über die Gießener Soziologin und Frauenrechtlerin Henriette Fürth folgt ein Blick auf die Militärgeschichte Gießens, danach ein Beitrag zum Wiederaufbau Gießens nach 1945. mehr»»

Gießen, im August 2011

Herbst-Rundschreiben 2011

Liebe Mitglieder,
liebe Freundinnen und Freunde des Oberhessischen Geschichtsvereins,

eine breite Themenpalette an Vorträgen bieten wir für Sie im Winterhalbjahr an. Die Reihe startet am 16.10.2011 im Netanya-Saal mit dem Vortrag von Prof. H. Berding: aus Anlass ihres 150. Geburtstages wird das soziale Engagement von Henriette Fürth zwischen Wissenschaft und Politik gewürdigt. Ein wichtiger Hinweis: leider müssen wir für die Vorträge im November und Dezember 2011 in den Margarete-Bieber-Saal der Universität Gießen, Ludwigstraße 34, ausweichen; der Netanya-Saal ist zu dieser Zeit mit einer Ausstellung belegt. Alles Weitere entnehmen Sie bitte dem Vortragsprogramm.

Exkursionen im Winterhalbjahr zu Museen und Sammlungen in der Region führen uns ins Heimatmuseum in Reiskirchen sowie zum Museum der Rabenau. Die Details zu den Exkursionen, die im Februar und März 2012 stattfinden werden, finden Sie in dem beigefügten Programm für Winterexkursionen zu Museen und Sammlungen in der Region 2011/2012.

Wie angekündigt hat die Mitgliederversammlung im Mai dieses Jahres Änderungen unserer Vereinssatzung beschlossen. Wir stellen damit sicher, dass die steuerliche Abzugsfähigkeit des Mitgliedsbeitrages gewährleistet ist. Zu Ihrer Information finden Sie hier die Neufassung der Satzung in der Fassung vom Mai 2011.

Mit Aufmerksamkeit verfolgt der Vorstand Absichten zur Überplanung des sogenannten „Poppe-Kellers“: dieser war als Bunker im Zweiten Weltkrieg genutzt worden, nach Bombardierungen eingestürzt und begräbt möglicherweise Opfer, die vergeblich Schutz in dem Bunker gesucht hatten. Der Vorstand bittet die Verantwortungsträger der Stadt Gießen, bei einer Neubebauung des Areals für eine würdige Form als Gedenk- und Erinnerungsort Sorge zu tragen.

Nach einer langen Restaurierungsphase ist der im Zuge der Bebauung des Neustädter Tors geborgene Einbaum, der als ältestes Fundstück der Besiedlung Gießens gilt, nach Gießen zurückgekehrt, er wird nunmehr im Neuen Rathaus der Stadt Gießen gezeigt. Der Vorstand des OHG hatte seinerzeit zu öffentlichen Spenden aufgerufen, so dass der Stadt rund 2.400,-- € als Beitrag des Vereins zum Erhalt dieses Fundstückes überreicht werden konnten.

Die AG Archäologie im Oberhessischen Geschichtsverein hat inzwischen ihre Arbeit aufgenommen und eine Reihe von Funden geborgen. Diese müssen nun restauriert werden. Hierfür konnten bereits einige Fundpaten gewonnen werden, die die Finanzierung der Restaurierung sicherstellen. Der Vorstand bittet interessierte Mitglieder, sich für Fundpatenschaften bereit zu erklären. Interessierte wenden sich bitte an die AG per Mail.

Der Freundeskreis Alter Friedhof blickt inzwischen auf seine 15-jährige Tätigkeit zurück. Er setzt sich mit dem Vorstand für die Einführung von sogenannten Grab-Patenschaften ein. Der Verein wird über die noch ausstehende Entscheidung der Stadt informieren. Der Arbeitskreis informiert regelmäßig vor Weihnachten. Wer sich für den Tätigkeitsbereich interessiert, kann sich über die neu eingerichtete E-Mail-Adresse anmelden. Spenden werden auf das Konto 200603990, Sparkasse Gießen, BLZ 513 500 25, erbeten.

Seit dem letzten Rundschreiben verstarben sechs unserer Mitglieder.
Wir gedenken ihrer und trauern mit ihren Angehörigen.

Neun neue Mitglieder des Vereins heißen wir herzlich willkommen.

Besondere Mitteilungen an unsere Mitglieder:

  1. Der Verein hat 800 Mitglieder (Stand 09. August 2011)

  2. Die älteren Bände der Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins (MOHG) bis einschließlich Jahrgang 2002 werden, soweit vorrätig, zum Preis von € 2,50 abgegeben; dies gilt auch für Sonderpublikationen bis zum Jahre 2002. Die Bücher sind in der Geschäftsstelle zu erwerben.

  3. Leider haben sich einige Mitglieder noch nicht dem Bankeinzugsverfahren angeschlossen. Für die Verwaltungs- und Kassenführung resultiert hieraus ein erheblicher zusätzlicher Aufwand. Wir bitten auch diese Mitglieder herzlich, sich für das Bank-einzugsverfahren zu entscheiden und die beigefügte Einzugsermächtigung ausgefüllt und unterschrieben an die Geschäftsstelle des Vereins zurückzusenden (Familienbeitrag € 20,--; Einzelbeitrag € 15). Alle Mitglieder sind eingeladen, über eine eventuelle freiwillige Erhöhung ihres Vereinsbeitrages zu entscheiden.

  4. Mitglieder, die den Jahresband sowie Sonderpublikationen per Post übersandt erhalten wollen, werden im Falle des Bankeinzugsverfahrens gebeten, neben dem Einzug des Mitgliedsbeitrages auch den Einzug für die anfallenden Portogebühren (pro Übersendung: € 2,55) zu gestatten. Noch eine dringende Bitte unseres Schatzmeisters: Wir bitten um umgehende Information an die Geschäftsstelle bei Änderung der Bankverbindung (Bankinstitut, Kontonummer).

  5. Mit dem Mitgliedsbeitrag 2011 sowie 2010 und 2009 sind noch eine Reihe von Mitgliedern, insbesondere solche die nicht am Bankeinzugsverfahren teilnehmen, im Rückstand. Gemäß § 6 unserer Satzung handelt es sich dabei um eine Bringschuld. Wir bitten um Ausgleich der Rückstände.

  6. Für die Werbung eines neuen Mitgliedes wird eine Buchprämie aus den Publikationen des Vereins vergeben.

  7. Das nächste Rundschreiben erscheint im Frühjahr 2012 zusammen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung sowie dem Exkursionsprogramm.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Michael Breitbach
Erster Vorsitzender

Anlagen: