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Aktuelles

Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins 2016, 101. Band: Der 101. Band des Oberhessischen Geschichtsvereins Gießen 2016 ist erschienen. Mit einem Umfang von gut 500 Seiten bietet dieser Band mit seinen Beiträgen eine umfangreiche und breit angelegte Themensammlung von der Zeitgeschichte bis ins Mittelalter. mehr»»

13. JANUAR 2018, Ganztagesexkursion Bonn, Bundeskunsthalle: "Bestandsaufnahme Gurlitt"

Franz Marc, Pferde in Landschaft
13. JANUAR 2018, Besuch der Sonderausstellung "Bestandsaufnahme Gurlitt"; Der NS-Kunstraub und die Folgen, in der Bundeskunsthalle Bonn. NEU: Fahrt mit "Schönes-Wochenende-Ticket" der Bahn.
Foto: aus dem Schwabinger Kunstfund: Franz Marc, Pferde in Landschaft, Farbstudie (Gouache) auf farbigem Papier, vermutlich Januar 1911 (https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AMarc%2C_Franz_-_Pferde_in_Landschaft.jpg)

13. Januar 2018

"Bestandsaufnahme Gurlitt"; Der NS-Kunstraub und die Folgen

Leitung: KARIN BAUTZ (OHG), am Exkursionstag telefonisch unter der Nummer des OHG-Exkursions-Telefons erreichbar: 0170- 5034014.

Achtung: Änderung der Abfahrtszeit / Abfahrtsort / Reisemittel

Aufgrund der niedrigen Teilnehmerzahl ist die Fahrt mit dem Reisebus storniert worden. Die Mitreisenden werden stattdessen mit der Bahn mit dem „Schönes-Wochenende-Ticket“ anreisen (eine Sitzplatzreservierung ist hierbei nicht möglich).
Zum Kauf der benötigten Anzahl von „Schönes-Wochenende-Tickets“ bitte ich um frühzeitiges Eintreffen (15 Minuten vor Abfahrt), Treffpunkt ist am Automat der Bahn/des RMV in der Bahnhofshalle in Gießen.

Bahnverbindung Gießen - Bonn, Bonn – Gießen

Hinfahrt ab Gießen Rückfahrt ab Bonn
1. Einstieg: 09:16 Gießen, RE 4282 1. Einstieg: 17:07 Bonn Hbf, RE 10523
10:58 Koblenz Hbf 17:56 Koblenz Hbf
2. Unsteigen: 18 Min. Umsteigezeit, RE 10516 2. Umsteigen: 1h02 Umsteigezeit, RE 4293
11:16 Koblenz Hbf 18:58 Koblenz Hbf
12:00 Bonn Hbf 20:42 Gießen

Für weitere Rückfragen können Sie Frau Bautz unter: per Mail kontaktieren.

Die Führung durch die Sonderausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt“ findet wie geplant um 14.00 Uhr statt und dauert 90 Minuten. Vorab und im Anschluss an die Führung gibt es Zeit (etwa 2,5 Stunden), um mit dem Tagesticket die weiteren Ausstellungen (Ferdinand Hodler / Wetterbericht, s.u.) zu besuchen und in der die unterschiedlichen Gastronomie-Angebote zur Stärkung zu nutzen.

Programm:
Die Bundeskunsthalle in Bonn und das Kunstmuseum Bern präsentieren zeitgleich eine Auswahl von Kunstwerken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Die in einen historischen Gesamtkontext eingebetteten Präsentationen basieren auf dem aktuellen Forschungsstand zum „Kunstfund Gurlitt“ und stellen das umfangreiche Werkkonvolut erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. Die Bundeskunsthalle konzentriert sich auf Werke, die NS-verfolgungsbedingt entzogen wurden, sowie auf Werke, deren Herkunft noch nicht geklärt werden konnte. Auch werden in der Bonner Ausstellung die Schicksale der verfolgten, meist jüdischen, Kunstsammler und Kunsthändler den Täterbiografien gegenübergestellt sowie der beispiellose Kunstraub der Nationalsozialisten in Deutschland und in den von den Nazis besetzten Gebieten thematisiert.

Für die Besuchergruppe des Oberhessischen Geschichtsvereins ist am frühen Nachmittag eine jeweils 90-minütige Führung durch die Ausstellung gebucht.

Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten ein Tagesticket für die Bundeskunsthalle und können am Vormittag und am Nachmittag die attraktiven weiteren Ausstellungen in der Bundeskunsthalle besuchen:

  • Wetterbericht. Über Wetterkultur und Klimawissenschaft.

    Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle und des Deutschen Museums.
    Einem poetischen Tageslauf folgend, beschreibt die Ausstellung in 12 Räumen verschiedene bestimmende Elemente und Phänomene des Wettersystems: von einer mythisch verklärten Morgendämmerung über Sonne, Luft und Meer am Vormittag, Nebel, Wolken, Regen und Wind am Nachmittag bis hin zu Sturm, Gewitter, Schnee und Eis am Abend. Das Staunen über die Schönheit der einzelnen Wetterphänomene steht dabei gleichberechtigt neben ihrer wissenschaftlichen Vermessung und Erklärung.

  • Ferdinand Hodler. Maler der frühen Moderne

    Ferdinand Hodler (1853–1918) zählt zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Künstlern des frühen 20. Jahrhunderts. Innerhalb des Symbolismus und des Jugendstils, zu deren wichtigsten Vertretern er neben Edvard Munch und Gustav Klimt gehört, entwickelte er einen unverwechselbaren Kompositions- und Malstil. Die Ausstellung "Ferdinand Hodler. Maler der frühen Moderne" in der Bundeskunsthalle ist seit fast 20 Jahren die erste umfangreiche Werkschau in Deutschland.
    Mit über 100 Gemälden erlaubt die Schau einen Einblick in das Schaffen des Künstlers an der Schwelle zur Moderne.

In der Bundeskunsthalle gibt es außer der Cafebar im Foyer auch das Restaurant Speisesaal. Teilnehmer, die gern außerhalb der Bundeskunsthalle zu Mittag essen wollen, erhalten auf Wunsch Adressen von Speiselokalen, die zu Fuß erreichbar sind.