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Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins 2016, 101. Band: Der 101. Band des Oberhessischen Geschichtsvereins Gießen 2016 ist erschienen. Mit einem Umfang von gut 500 Seiten bietet dieser Band mit seinen Beiträgen eine umfangreiche und breit angelegte Themensammlung von der Zeitgeschichte bis ins Mittelalter. mehr»»

25.1.2017, Enke: Der fremde Nachbar. Über den Marburger Nobelpreisträger Emil von Behring (1854–1917)

Gehrke, Serumproduktion im Behringwerk Marburg, 1906
Der Vortrag von Dr. Ulrike Enke ist dem Marburger Nobelpreisträger Emil von Behring (1854-1917) gewidmet, dessen Todestag sich am 31. März 2017 zum 100. Mal jährt.
Foto: Fritz Gehrke, Serumproduktion im Behringwerk Marburg, Blick in den Pferdestall. Zeichnung 1906 (aus: Datenbank www.uni-marburg.de/behring-digital)

Der fremde Nachbar. Über den Marburger Nobelpreisträger Emil von Behring (1854–1917

Der Vortrag ist dem Marburger Nobelpreisträger Emil von Behring (1854-1917) gewidmet, dessen Todestag sich am 31. März 1917 zum 100. Mal jährt. Die Medizinhistorikerin Dr. Ulrike Enke (Wettenberg) hat an der Universität Marburg den Behring-Nachlass für eine digitale Datenbank aufbereitet, derzeit schreibt sie die wissenschaftliche Biografie Emil von Behrings.

Behring wurde 1901 der erste Nobelpreis für Medizin verliehen, für die Entwicklung eines Heilmittels gegen die Diphtherie, die als „Würgeengel der Kinder“ bezeichnet wurde. Der Vortrag stellt nicht nur Behrings weltberühmte Erfindung, die Serumtherapie gegen die Diphtherie auf der Basis von Pferdeblut vor, sondern gewährt anhand persönlicher Briefe auch Einblicke in das Leben des privaten Behring: des Bräutigams, des Vaters von sechs Söhnen, des Schwiegersohns, des lebenslang Kranken und des Marburger Bürgers.

Der Vortrag findet um 19.00 Uhr im Netanya-Saal des Alten Schlosses am Brandplatz in Gießen statt. Der Eintritt ist kostenlos.