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Aktuelles

Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins 2010, 95. Band: Mit dem rund 300 Seiten starken Mitteilungsband präsentiert der OHG auch in diesem Jahr wichtige Beiträge zu unterschiedlichen Themen. Der Bogen spannt sich von der Römerzeit mit den aktuellen Ergebnissen der Grabungen des Römerlagers in Dorlar über das Mittelalter und die frühe Neuzeit bis in die heutige Zeit mit dem Beitrag zur Geschichte der Heinrich-Cloos-Stiftung in Gießen. mehr»»

Informationen zur Geschichte und zum Vereinsleben des Oberhessischen Geschichtsvereins

Der Verein wurde am 15. Juni 1878 in der Universitätsstadt Gießen gegründet. Er war damals der erste und lange Zeit der einzige Geschichtsverein in der alten hessen-darmstädtischen Provinz Oberhessen. Auf seine Initiative geht die Gründung des Oberhessischen Museums im Jahre 1879 zurück. Seit dieser Zeit erscheinen auch jährlich die Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins (MOHG). Mit ihren Aufsätzen, Berichten und Buchbesprechungen sind sie eine reiche Quelle zur Orts- und Landesgeschichte, vor allem des mittelhessischen Raumes. Die MOHG stehen allen Mitgliedern kostenlos als Jahresgabe zu. Außerdem bringt der Verein von Zeit zu Zeit Sonderpublikationen heraus. Im Winterhalbjahr tritt der Verein mit Vorträgen an die Öffentlichkeit. Landesgeschichtliche Themen, aber auch Wirtschafts-, Kultur- und Sozialgeschichte stehen dabei im Vordergrund. Die Vorträge werden kostenlos angeboten. In der Zeit von Mai bis Oktober wird zu Halbtags-, Ganztags- und Mehrtages-Exkursionen eingeladen, die zu historischen Stätten und kunsthistorischen Sehenswürdigkeiten in Hessen und den benachbarten Gebieten führen. Mitglieder können an diesen Fahrten zu verbilligten Preisen teilnehmen. Darüber hinaus fördert und pflegt der Verein das Geschichtsbewusstsein im heimischen Raum. Von den derzeit (August 2005) 796 Mitgliedern des Oberhessischen Geschichtsvereins wohnen ca. 55 % innerhalb und ca. 45 % außerhalb der Stadt Gießen. Weitere Einzelheiten können der Satzung entnommen werden.