Vortrag (15.04.2026), Dr. Carsten Lind: Geschichte der Riedesel zu Eisenbach


Der Oberhessische Geschichtsverein Gießen lädt im Anschluss an seine Jahreshauptversammlung wieder zu einem öffentlichen Vortrag ein: Am Mittwoch, den 15. April um 19.30 Uhr, in den Netanya-Saal im Alten Schloss am Brandplatz.

Vorstandsmitglied Dr. Carsten Lind, Archivar der Universität Marburg, hält einen Vortrag, der zugleich als Vorbereitung dient, auf die für den 24.4. geplante Exkursion nach Lauterbach und Schloss Eisenbach. Lind wird einen Überblick zur Geschichte der Riedesel zu Eisenbach und mehr noch zu dem kleinen von ihnen beherrschten Territorium geben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Zeitraum von etwa 1500 bis zum Ende des „Junkerlandes“ im Jahr 1806.

Für die Tagesfahrt nach Lauterbach am Freitag 24.4. sind noch einige Plätze frei. Besichtigt werden die Stadt Lauterbach und das in der Nähe liegende Schloss Eisenbach, das einst Hugo von Ritgen, der Gießener Professur für Architektur, im Stil des Historismus baulich ergänzte. Anmeldung per email: exkursionen@ohg‐giessen.de; telefonisch 06421-9689390 in der Zeit Montag ‐ Donnerstag 14‐16 Uhr.

Der Referent: Dr. Carsten Lind ist stellvertretender Leiter des Archivs der Philipps-Universität Marburg. Er studierte in Gießen Klassische Archäologie, Alte Geschichte sowie Mittlere und Neuere Geschichte. Er wurde mit einer Arbeit über die hessen-darmstädtischen Pfarrer in der Frühen Neuzeit promoviert. Zwischen 2001 und 2008 war er am Universitätsarchiv in Gießen mit dem Liebig-Jubiläum (2002) und dem 400-jährigen Universitätsjubiläum (2007) beschäftigt. Seit 2009 lebt und arbeitet er in Marburg.

Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

Zurück zu Aktuelles

„Und in allen Gegensätzen steht ...

... – unerschütterlich, ohne Fahne, ohne Leierkasten, ohne Sentimentalität und ohne gezücktes Schwert – die stille Liebe zu unserer Heimat.“ (Kurt Tucholsky)